Sachsen-Anhalt kann auf eine lange Bergbautradition zurückblicken. Bereits vor 800 Jahren soll
am Hettstedter Kupferberg das "rote Gold" gefunden worden sein. Die reichen Salzvorkommen an Saale
und Elbe wurden schon in vorgeschichtlicher Zeit genutzt. Braunkohleförderung und -verarbeitung
prägten und prägen die Landschaft und industrielle Entwicklung Mitteldeutschlands.
Die Bergbaugeschichte wird heute fortgeschrieben: Immer noch wird Braunkohle abgebaut und
Gestein gebrochen. Ehemalige Tagebau-Landschaften werden "der Natur zurück gegeben".
An elf Standorten in Sachsen-Anhalt und dem ganzen Harz können Besucher die Faszination
Bergbau erleben, in den Berg einfahren und die gefahrvolle Arbeit der Bergleute nachempfinden.
Die Tourist-Information der Lutherstadt Eisleben bietet eine spezielle Führung zur Geschichte
des Mansfelder Kupferschieferbergbaus an. Dabei erhalten die Besucher einen Einblick in die
Geschichte und Tradition des 800-jährigen Kupferschieferbergbaus im Mansfelder Land. Zur Tour
gehören die Besichtigung des Mansfeld Museums in Hettstedt mit dem originalen Nachbau der ersten
deutschen Dampfmaschine Warrscher Bauart sowie das Schaubergwerk und Bergbaumuseum Röhrigschacht in
Wettelrode. Mit einer originalen Schachtbeförderungsanlage geht es 283 Meter tief in den Schacht
hinein und von dort aus mit einer Grubenbahn in ein Abbaufeld. Das übertägige Museum zeugt
Ausstellungen der Lagerstätte, zur Geologie und Mineralogie. An das Museum schließt ein
Bergbaulehrpfad durch die Altbergbaulandschaft an.
Information und Vermittlung:
Tourist-Information Lutherstadt Eisleben e.V.
Hallesche Straße 4-6
06295 Lutherstadt Eisleben
Tel.: 03475 602124
Fax: 03475 602634
E-Mail:
info@eisleben-tourist.de
Internet:
www.eisleben-tourist.de















