Bereits zum Ende des 19. Jahrhunderts führte die Nutzung neuer
Erkenntnisse in der Chemie zu einer gewaltigen Modernisierung der
chemischen Industrie.
Die mitteldeutsche Region um Leuna/ Merseburg, Buna/Schkopau
und Bitterfeld/Wolfen wurde zur Wiege zahlreicher großtechnischer
Synthesen und Verfahren, die in der Folgezeit Chemiegeschichte
geschrieben haben.
In Bitterfeld z. B. wurden PVC, Leichtmetalle und künstliche Edelsteine erzeugt. In Wolfen wurde u. a. ein die Kino- und Fotowelt revolutionierendes Farbfilmverfahren entwickelt, das heute noch Vorbild für alle modernen Farbfilmmaterialien ist.
Diese und andere Leistungen der Chemie in Mitteldeutschland sind für den Merseburger Verein "Sachzeugen der chemischen Industrie" e. V. (SCI) Grund genug, die regionale Chemiegeschichte in einem Museum der ganz besonderen Art aufzuarbeiten. Seit August 2000 können interessierte Besucher mehr als 1500 Exponate im Freiluft-Technikpark des Deutschen Chemie-Museums Merseburg besichtigen.
Viele der Ausstellungsstücke sind einmalig in der Welt und
zeugen von den Leistungen deutscher Ingenieure und Wissenschaftler.
Die Open-Air-Schau der liebevoll rekonstruierten seltenen
Ausstellungsstücke wird nicht nur Chemiefans und
Industriehistoriker begeistern. Museumsbesucher erhalten hier einen
Einblick in die Entwicklung der chemischen Industrie, die das Leben
von Generationen von Menschen in der mitteldeutschen Region so
stark geprägt hat.
Weitere Informationen erhalten Sie hier:
Deutsches Chemie-Museum Merseburg
Geusaer Straße
06217 Merseburg
c./o. HS Merseburg (FH)
Tel.: 03461 463070
Fax: 03461 463071
E-Mail:
info@dchm.de
Internet:
www.deutsches-chemie-museum.de












