Martin Luthers Geburtshaus in der ehemaligen Langen Gasse von Eisleben wurde sehr bald nach dem Tod des Reformators eine Stätte der Verehrung des Reformators.
1689 bei einem Brand im Petriviertel wurde das Haus zerstört.
Danach erwarb die Stadt das Ruinengrundstück. Reichliche
Spendengelder erlaubten bis 1693 einen Wiederaufbau sowie die
Nutzung als Schreib- und Rechenschule und Gedenkstätte für den
großen Sohn Eislebens.
Die jetzige Ausstellung ist dem Leben und Wirken von Martin
Luther gewidmet, wobei Herkunft, Kindheit, Jugend und
Klostereintritt Luthers und die Lutherverehrung nach seinem Tode
Schwerpunkte bilden. Zu den Exponaten gehören neben anderen
wertvollen Stücken und mittelalterlichen sakralen Kunstgegenständen
auch ein spätgotischer Schnitzaltar und eine kostbare
deutschsprachige Bibel aus dem Jahre 1483.
Von 2005 bis 2007 wurden das Geburtshaus und die benachbarte
Armenfreischule umfassend saniert. Auf dem Hof wurde ein
Neubau errichtet, der die Ausstellungsfläche wesentlich erweitert
und nun den Haupteingang zum Museum beherbergt. Luthers Geburtshaus
wurde im März 2007 mit einer neuen Dauerausstellung unter dem
Titel "Von daher bin ich - Martin Luther in Eisleben"
wiedereröffnet.
Luthers Geburtshaus gehört ebenso wie die
Lutherarmenfreischule und das Museum "Luthers Sterbehaus" seit 1996
zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Luthers Geburtshaus
Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt
Seminarstraße 16
06295 Lutherstadt Eisleben
Tel.: 03475 714780
Internet:
www.martinluther.de,
www.eisleben.de














